Kirche Schirmenitz
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Kirche Schirmenitz Historisches

Alte Besiedlung in der Nähe einer Elbe-Furt. Germanen schon 500 vor Christus hier / Völkerwanderung ab 475 n.Chr. / Einwanderung
der Slawen, das beweisen Gräberfunde aus dem 9. sowie 11. und
12. Jahrhundert. König Heinrich I. besiegt die Wenden 931 bei Großenhain. Ersterwähnung von Schirmenitz: 1113 (zum Bistum Naumburg, 1130 als Ort im Burgbereich Treskowa (Dröschkau).
Kirche vorreformatorisch, ebenso das "Alte Pfarrhaus" in dem Kaiser Karl V.
bei Pfarrer Umlauf nächtigte, als die "Schlacht bei Mühlberg" 1547 stattfand.
Da wurde der sächsisch-wittenbergische Kurfürst Johann Friedrich vom
Kaiser besiegt. Die Spanier lagerten am "Spensberg" (Spanierberg) 400m
von hier a.d. B182 nach Außig. Im 30-jährigen Krieg war 1638 das kaiserliche
Hauptquartier im Ort. Das neue barocke Pfarrhaus (Fachwerkbau) wurde
1728 an das alte Pfarrhaus angebaut. Die gotische Kirche mit dem wertvollem
Dachstuhl von etwa 1570 ist innen barock. Der Turm steht (aussergewöhlich
im Osten. Die Erhaltungsarbeiten unter reger Beteiligung der Dorfbewohner u.a.:

      1963 - Innenarbeiten und Dach gedeckt
      1985 - neuer Außenputz
      2006-2008 - Erneuerung / Reparatur Dach, Dachstuhl und Turm
                         Außenanstrich in Eigenleistung
      2008-2009 - neuer Glockenstuhl, Umhängen der 2 Glocken, eine neue Läutetechnik mit weiter
                         Vorprogrammierung über eine Schaltuhr, bringen die Glocken am Elbe-Radweg
                         in Bewegung und zum Klingen.